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FAQ

Was ist „Kulturelles Erbe Köln“?

„Kulturelles Erbe Köln“ ist die wissenschaftliche Bilddatenbank der Kölner Museen und Sammlungen und des Rheinischen Bildarchivs der Stadt Köln. Sie dient der gemeinsamen wissenschaftlichen Präsentation der Sammlungsbestände, der Bereitstellung von Fotografien der Objekte aus diesen Sammlungen wie auch der Präsentation und Bereitstellung originärer Fotobestände.

Die Museen und Sammlungen sind in den meisten Fällen Urheber der Objektbeschreibungen, während das Rheinische Bildarchiv die Verfügbarkeit und Bereitstellung der Bilder sowie deren Vertrieb und die Verwaltung der Bildrechte leistet. „Kulturellles Erbe Köln“ wird unter der Aufsicht des Dezernates für Kunst und Kultur der Stadt Köln betrieben. Das Rheinische Bildarchiv trägt die redaktionelle Verantwortung für die Bilddatenbank und ist Ansprechpartner für die Beratung, redaktionelle Hinweise und Verbesserungsvorschläge.

Was finde ich im Rheinischen Bildarchiv?

Zum Bestand des RBA

Das RBA ist seit seiner Gründung im Jahr 1926 auf Sachaufnahmen in den und für die Kölner Museen spezialisiert. Daher machen Sachaufnahmen von Kunstwerken und Sammlungsobjekten einen wichtigen Teil des Bestands aus. Fotografen des RBA dokumentieren auch die Präsentation dieser Objekte in den Ausstellungen sowie Ausstellungseröffnungen und weitere wichtige Ereignisse in den Museen und allgemein Ereignisse und Persönlichkeiten von öffentlichem Interesse in der Stadt Köln.

Daneben leistete das RBA lange Zeit auch Architekturdokumentation in Köln und im gesamten Rheinland insbesondere im Rahmen der Inventarisierung der Kunstdenkmäler der Rheinprovinz in den 1930er und 1940er Jahren. Diese Aufgabe wurde dann von den Fotografen des Stadtkonservators übernommen. Die Bestände des Kölner Stadtkonservators befinden sich als Depositum im RBA und wachsen kontinuierlich weiter.

Einen eher geringen Anteil machen Aufnahmen historischer Ereignisse und Dokumente aus. Für diesen Sammlungsschwerpunkt ist das Historische Archiv der Stadt Köln zuständig.

In der Sammlung des RBA sind neben den Aufnahmen der RBA-eigenen Fotografen und Fotografinnen Aufnahmen externer Fotografen und Fotografinnen aus Köln und Umgebung sowie darüber hinaus vertreten, darunter Achim Bednorz, Chargesheimer, Theodor Creifelds, Heinrich Ewertz, Peter H. Fürst, Karl Heinz Hatlé, August Kreyenkamp, Paul Krücken, Ann Münchow, Heinrich Pieroth, August Sander, Anselm Schmitz, Karl Hugo Schmölz, Hugo Schmölz und Fritz Zapp. Die Bestände des RBA wachsen außerdem durch die Übernahme von Beständen anderer Einrichtungen und Fotografen.

Das RBA betreut bedeutende Bestände des Kölner Dombauarchivs und des Xantener Dombauarchivs (heute Stiftsmuseum Xanten).

Eine Auswahl der Einzelbestände

  • Dombauverwaltung Köln: 3.200 Glasnegative
  • Stiftsmuseum Xanten (früher Dombau-Archiv Xanten): 7.525 Glasplatten
  • Rheinisches Amt für Denkmalpflege: 3.743 Aufnahmen
  • Köln, Amt des Stadtkonservators: 91.583 Aufnahmen, davon 12.999 Glasnegative, stetig wachsend
  • Verein der Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museum Ludwigs: 1.034 Glasnegative
  • Museum Ludwig, Köln: 105 Glasnegative (Köln-Reportagen), rund 40.000 Filmnegative (Nachlass Chargesheimer)
  • Kölnisches Stadtmuseum: 27.000 Glas- und Filmnegative
  • Museum für Ostasiatische Kunst, Köln: 9.450 Glas- und Filmnegative
  • Märkisches Museum, Witten: 2 Glasnegative (70 x 90 cm)

Fotoformate/-qualitäten, Digitalisierungsgrad und Zugänglichkeit

Die Zugänglichkeit der Fotografien in der Bilddatenbank „Kulturelles Erbe Köln“ hängt von den Fotoformaten und Fotoqualitäten sowie ihrem Digitalisierungsgrad ab. Ein Teil der Fotos ist bisher nur analog im Rheinischen Bildarchiv zugänglich. Darüber hinaus werden bestimmte Fotografien aus bildrechtlichen oder ethischen Gründen nicht im Internet gezeigt.

Negative: Unter den historischen Beständen befinden sich Glasnegative in den Formaten 9 x 12 cm, 13 x 18 cm, 18 x 24 cm und 24 x 30 cm. Die größten Glasnegative messen 90 x 70 cm. Von der überwiegenden Mehrheit der Glasnegative wurden für den Microfichekatalog „Marburger Index“ Positivabzüge (s.u.) hergestellt. Bisher wurden nur wenige Glasnegative direkt digitalisiert. Die Datenbank enthält aber die Microfichedigitalisate des „Marburger Index“ als Vorschaubilder. Hochaufgelöste Digitalisate direkt von Glasnegativen (und nicht den Microfiches) werden vom Rheinischen RBA auf Bestellung geliefert.

S/W-Planfilmnegative liegen in den Formaten 9 x 12 cm, 13 x 18 cm, 18 x 24 cm und 24 x 30 cm vor. Auch von Ihnen wurden Positivabzüge für den „Marburger Index“ angefertigt, so dass sie ebenfalls in Form von Microfichedigitalisaten in der Datenbank zugänglich sind.

Die Kleinbildbestände in schwarz/weiß und Farbe sind großenteils noch nicht inventarisiert oder digitalisiert. Eine Recherche in diesen Beständen ist nach Anmeldung vor Ort im Rheinischen Bildarchiv möglich.

Positive: Von etwa 323.000 Negativen haben die RBA-Fotografen Handabzüge auf Barytpapier angefertigt. Diese Positive sind auf Karton aufgezogen und entsprechend der Systematik des Microfichekatalogs „Marburger Index“ sortiert. Vier der fünf Lieferungen des Marburger Index (ca. 300.000 Aufnahmen) wurden digitalisiert und in den Bildindex [http://www.bildindex.de] aufgenommen. Diese Microfichedigitalisate sind in die RBA-Bilddatenbank als Vorschaubilder eingebunden. Weitere ca. 12.000 Fotos wurden zwar in die letzte Lieferung des Microfichekatalogs einbezogen, jedoch nicht mehr digitalisiert.

Das Positivarchiv kann wegen seiner Platzierung in den Verwaltungsräumen derzeit nur nach Voranmeldung im RBA-Geschäftszimmer rba@rbakoeln.de konsultiert werden.

Die Sammlung der Vintage Prints ist ebenfalls nur nach Voranmeldung zugänglich.

Color-Dias (Ektachrome): Das RBA besitzt etwa 25.000 Color-Dias in Mittel- und Großformat – weit überwiegend Sachaufnahmen von Kunst und musealen Sammlungsobjekten. Etwa 20.000 dieser Color-Dias sind digitalisiert und in die Bilddatenbank eingebunden.

In den siebziger Jahren wurde die Veranstaltungsdokumentation auf Farb-Kleinbildfilm umgestellt und bis etwa 2007 fortgesetzt. Diese Filme sind noch nicht digitalisiert und nur teilweise digital erschlossen. Sie sind über die handschriftlichen Inventarbücher im Rheinischen Bildarchiv auffindbar.

Digitalfotos: 2007/2008 erfolgte der Umstieg auf die Digitalfotografie für Sachaufnahmen und Reportagefotografie. Dieser Bestand rein digitaler Bilder wächst seitdem stetig.

Wie finde ich ein Foto in der Bilddatenbank?

Bildrecherche

Die Bilddatenbank bietet Ihnen eine Freitextsuche, eine Suche über bestimmte Indizes (z.B. Künstler, Titel, Gattung, Material …) und die Suche nach verschiedenen Filterkriterien (siehe „Inhalte filtern“ in der linken Spalte). Es werden Ihnen Treffer in einer Galerieansicht, als Trefferliste und als Einzeltreffer (Detailansicht) angezeigt. Galerieansicht und Trefferliste erlauben eine Sortierung nach unterschiedlichen Kriterien, z. B. auf- und absteigend nach Titeln. Die Anzahl der auf einmal angezeigten Treffer lässt sich auf 10, 25, 50 oder 100 einstellen. Sie können auch eine begonnene Suche verfeinern. Hierbei gehen Ihre ersten Suchkriterien nicht verloren.

Neue Suche: Sie löschen alle vorherigen Suchkriterien und setzen die Suchmaske vollständig zurück, indem Sie oben links auf „Kulturelles Erbe Köln“ klicken. Möchten Sie stattdessen auf eine anfangs gewählte Sammlung (z.B. eines der Museen) zurückkehren und von dort aus eine neue Suche beginnen, dann klicken Sie bitte oben auf die Emotionfläche des Museums im Kopfbereich der Seite.

Unterstützung und Beratung bei der Bildrecherche erhalten Sie telefonisch oder per Email durch das Geschäftszimmer des Rheinischen Bildarchivs (Tel. 0221/221-22354, rba@rbakoeln.de) oder im Lesesaal der Kunst- und Museumsbibliothek im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK).

Nicht alle Fotos des Rheinischen Bildarchivs sind digitalisiert und in der Bilddatenbank erschlossen. Teilweise ist der Bestand über die Mikrofiche-Edition „Marburger Index – Inventar der Kunst in Deutschland“ (1977ff.) durchsuchbar. Dieser Mikrofichekatalog steht Ihnen im MAKK-Lesesaal zur Verfügung. Dort erhalten Sie auch nähere Informationen zur topographischen Systematik des Mikrofichekatalogs. Das RBA verfügt zusätzlich über einige Hilfskarteien, die auf Wunsch eingesehen werden können. Bei speziellen Fragen helfen die Mitarbeiterinnen der Bibliothek und des Archivs gerne in Beratungsgesprächen weiter.

Was mache ich, wenn ich ein Foto in der Bilddatenbank nicht finde, das das Rheinische Bildarchiv eigentlich haben sollte?

Das Foto MUSS doch vorhanden sein…

Es kann vorkommen, dass Sie ein Bild in der Bilddatenbank des RBA nicht finden, obwohl es aufgrund des Sammlungsprofils des RBA eigentlich dort vorhanden sein sollte. Der Grund könnte sein, dass ein Kunstwerk oder Sammlungsobjekt eines Museums

  1. noch nicht fotografiert,
  2. zwar fotografiert, aber noch nicht digitalisiert,
  3. fotografiert und digitalisiert, aber noch nicht erschlossen worden ist.

Im ersten Fall können Sie eine Neuaufnahme bestellen. Im zweiten Fall können Sie entweder im KMB-Lesesaal selber eine Bildrecherche durchführen oder eine Bildrecherche beauftragen und dann das Foto bestellen. Im dritten Fall können Sie eine Bildrecherche beauftragen und auch dann das Foto bestellen.

Wie bestelle ich ein Foto?

Fotoauftrag

Für Ihre Fotobestellung nutzen Sie bitte bis zur Aktivierung des Warenkorbs in „Kulturelles Erbe Köln“ unsere Bestellliste und schicken es an rba@rbakoeln.de oder an:

Rheinisches Bildarchiv der Kunst- und Museumsbibliothek
Kattenbug 18-24
50667 Köln.

Das Rheinische Bildarchiv (RBA) liefert Ihnen dann gegen Rechnung digitale BilddateienReproduktionen und Abzüge.
Sie können genauso Neuaufnahmen bestellen. Die Kosten für Reproduktionen, Neuaufnahmen und Verwertungsgebühren sind in der RBA-Preisliste des RBA geregelt.

Kann ich beim Rheinischen Bildarchiv Neuaufnahmen bestellen?

Neuaufnahmen

Selbstverständlich können Sie eine Neuaufnahme beim RBA bestellen!

Neuaufnahmen machen über 70% unserer Aufträge aus. Die Fotografen des RBA fertigen Neuaufnahmen von Kunstwerken und Sammlungsobjekten insbesondere in den städtischen Kölner Museen für Sie, sofern das verwaltende oder besitzende Museum dem aus rechtlichen und konservatorischen Bedingungen zustimmen kann. Bitte planen Sie ausreichend Zeit für einen solchen Fotoauftrag ein. Ein Sammlungsobjekt kann verliehen sein oder sich in einem Außendepot befinden. Die Rüstzeiten für Neuaufnahmen nehmen oft mehr Zeit in Anspruch als die Zeit für das Fotografieren selbst. Die Kosten für Neuaufnahmen sind in der Entgeldordnung des RBA geregelt.

Was kostet ein Foto?

Entgeltordnung

Die Kosten für Neuaufnahmen und analoge und digitale Reproduktionen von Fotos des RBA sowie deren Nutzung sind in der Entgeltordnung durch den Rat der Stadt Köln festgelegt. Rabatte für wissenschaftliche Arbeiten sowie Mengenrabatte entnehmen Sie bitte ebenfalls der Entgeldordnung

Darf ich ein Foto in meinem wissenschaftlichen Buch publizieren?

Ja, Sie dürfen ein Foto des Rheinischen Bildarchivs in Ihrem wissenschaftlichen Buch publizieren. Bitte beachten Sie hierzu die geltenden Lieferbedingungen.

Darf ich ein Foto aus der RBA-Bilddatenbank für eine PowerPoint-Präsentation in einem wissenschaftlichen Seminar oder Vortrag nutzen?

Nutzung für wissenschaftliche Seminare und Vorträge

Ja, Sie dürfen ein Foto des Rheinischen Bildarchivs in einer PowerPoint-Präsentation in einem wissenschaftlichen Seminar oder Vortrag lizenzkostenfrei nutzen.

Darf ich ein Foto aus der RBA-Bilddatenbank für meinen Internetauftritt nutzen?

Nutzung auf einer Internetseite

Ja, Sie dürfen ein Foto des Rheinischen Bildarchivs für Ihren Internetauftritt nutzen. Bitte beachten Sie hierzu die geltenden Lieferbedingungen.

Wie muss die Bildlegende zu einem Foto aus der RBA-Bilddatenbank lauten?

Bildlegende/Beschriftung

Die Bildlegende muss Informationen zu Hersteller/Urheber, Objekttitel, Entstehungszeit und –ort sowie Besitzer und/oder Verwalter eines abgebildeten Objekts einschließlich einer Signatur oder Inventarnummer und dient der eindeutigen Identifikation des abgebildeten Objekts liefern. Diese Angaben fordern insbesondere die Museen der Stadt Köln für Fotos von ihren Sammlungsobjekten. Diese Angaben sind obligatorische Bedingung für eine Nutzungsgenehmigung des RBA. (→ Lieferbedingungen) Zusätzlich kann es notwendig sein, einen Urhebervermerk zu ergänzen. Bei Fotos des Rheinischen Bildarchivs ist in den Objektbeschreibungen ggf. ein Hinweis beispielsweise auf die rechtliche Vertretung durch die VG Bild-Kunst enthalten. Dieser Hinweis muss bei einer Nutzung solcher Fotos übernommen werden. Dort ist auch vermerkt, wenn ein Künstler vor jeder Nutzung auf einer Anfrage bei der VG
Bild-Kunst besteht.
Eine angemessene Beschriftung oder Bildlegende kann beispielsweise lauten: Friedrich Elias Meyer (der Ältere), Gärtnerpaar, Porzellan, Meißen, um 1751/52 (Köln, private Sammlung,Inv.-Nr. xxx.). Von Bildlegende und Urhebervermerk ist der Bildquellennachweis zu unterscheiden.

Beispiele für die Bildbeschriftung und Bildquellennachweis:

Objekt:
Friedrich Elias Meyer (der Ältere), Gärtnerpaar, Porzellan, Meißen, um 1751/52 (Köln, private Sammlung, Inv.-Nr. xxx. (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Wolfgang Meier, rba_d013160).

Bauwerk:
Schnütgen-Museum, Köln, Altstadt (Köln), Cäcilienstraße 29 (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Fotograf, RBA 052 313).

Ausstellungsdokumentation:
Stefan Lochner, Meister zu Köln – Herkunft, Werke, Wirkung, Raumaufnahme, Köln, Wallraf-Richartz-Museum, 03.12.1993-27.02.1994, (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Fotograf, rba_c009568).

Reportagefoto:
Reinigungszeremonie in der Ausstellung: Bhutan – Heilige Kunst aus dem Himalaya, 17.03.2010, Köln, Museum für Ostasiatische Kunst (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Fotograf, rba_d022024_01).

Wie muss der Bildquellennachweis zu einem Foto aus der RBA-Bilddatenbank lauten?

Bildquellennachweis

Der Bildquellennachweis bei Fotos aus dem Bestand des RBA muss über den Urheber der Fotografie informieren (§ 13 UrhG). Es darf kein Zweifel an der Zuordnung von Bild und Herkunftsnachweis entstehen. Bei Fotos aus dem Bestand des RBA muss der Bildquellennachweis immer lauten:

Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln: Fotografenname (soweit bekannt), RBA-Nr. xxx xxx.

Beispiel: (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Wolfgang Meier, rba_d013160).

Was ist der Unterschied zwischen Bildlegende und Bildquellennachweis?

Unterschied zwischen Bildlegende und Bildquellennachweis

Die Bildlegende informiert über das abgebildete Objekt oder Motiv. Der Bildquellennachweis informiert über den Urheber des Fotos. Bei Fotografenbeständen können beide Bereiche teilweise zusammenfallen.

 
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