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  • Reproduction-no.: rba_d033704
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln, Mennicken, Marion, 2013
    Seated Assistant to a Judge of Hell , China, wahrscheinlich Provinz Shanxi, Inv.-Nr. F 78,1 OS
  • Reproduction-no.: rba_c010487
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln
    Seated Assistant to a Judge of Hell , China, wahrscheinlich Provinz Shanxi, Inv.-Nr. F 78,1 OS
  • Reproduction-no.: rba_mf170079
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln
    Seated Assistant to a Judge of Hell , China, wahrscheinlich Provinz Shanxi, Inv.-Nr. F 78,1 OS
  • Reproduction-no.: rba_mf170079
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln
    Seated Assistant to a Judge of Hell , China, wahrscheinlich Provinz Shanxi, Inv.-Nr. F 78,1 OS
  • Reproduction-no.: rba_mf220763
    Image credits: Rheinisches Bildarchiv Köln
    Seated Assistant to a Judge of Hell , China, wahrscheinlich Provinz Shanxi, Inv.-Nr. F 78,1 OS

Additional analogue pictures

  1. Photo no.: RBA C 010487, Shooting date: 1995
  2. Photo no.: RBA 170 079          
  3. Photo no.: RBA 170 079          
  4. Photo no.: RBA 220 763          


These negatives/slides are analogous. They can be viewed in the Rheinische Bildarchiv. Please direct your inquiry to the office of the Rheinische Bildarchiv: rba@rbakoeln.de.

Sitzender Assistent eines Höllenrichters

[Sitzender Assistent eines Höllenrichters]


(chinese: 明弘治或正德三彩判官像)
China, wahrscheinlich Provinz Shanxi
Ming-Dynastie (1368-1644), um 1488-1521
Sitzfigur

Höhe: 79 cm, Tiefe: 32 cm, Breite: 33 cm, Gewicht: 26,6 kg
Steinzeug mit farbiger Bleiglasur

Literature

MOK, Westermann Führer, 1983, S.73

 
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Edith Dittrich, Roger Goepper, Masako Shono, Karla Prause, Ji-Hyun Wang, Ulrich Wiesner Soon-taek Choi Bae, museum: Museum für Ostasiatische Kunst Köln

edited by Westermann Verlag

Braunschweig 1983

Meister, Die Orientstiftung in Köln, 1983, S. 1917 f.

 
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Peter W. Meister, Die Orientstiftung in Köln

in: Weltkunst, 53, 14, 7/1983

Hamburg 1983

S. 1917-1918

Köln MOK, Meisterwerke, 1995, S. 138-139, Kat.-Nr. 56

 
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Meisterwerke aus China, Korea und Japan

edited by Adele Schlombs

edited by Museum für Ostasiatische Kunst

München1. AuflageTirage,  1995

RBA MOK/12

Orientstiftung, Die Kunst zu fördern, 2000, S. 21

 
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Die Kunst zu fördern

edited by Orientstiftung zur Förderung der Ostasiatischen Kunst Köln

Köln 2000

Köln MOK, Weißes Gold, 2015, Katalog-Nr. 18

 
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Jienna Huo, Weißes Gold - Porzellan aus China: 1400 bis 1900 / White Gold - Porcelain from China 1400 to 1900

edited by Museum für Ostasiatische Kunst Köln

anlässlich der Ausstellung "Weißes Gold - Porzellan und Baukeramik aus China, 1400 bis 1900" im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, 9. Mai bis 2. August 2015

Köln 2015

RBA MOK/25

Alles unter dem Himmel, Köln 2019, S. 31

 
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MOK - Alles unter dem Himmel, Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln

edited by Adele Schlombs

edited by Museum für Ostasiatische Kunst

Köln 2019

RBA MOK/27

Exhibitions

Köln MOK, Weißes Gold, 2015

 
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Weißes Gold - Porzellan aus China von 1400 bis 1900

 09.05.2015-.0..0. 201 Köln

Alles unter dem Himmel, Köln 2018-2019

 
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Alles unter dem Himmel. Vierzig Jahre Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher

 17.11.2018-.0..1. 201 Köln, Museum für Ostasiatische Kunst
Pictures of the exhibition

Erläuterungen zum Werk

Die große Figur des Assistenten eines Höllenrichters mit Furcht einflößendem grünem Gesicht und gelbem Bart trägt eine schwarze Beamtenkappe. Auch die violette, von zwei Gürteln gehaltene Robe mit weiten Ärmeln imitiert Beamtentracht. Die Figur sitzt auf einem rechteckigen Schemel mit Fußbank. Die linke Hand hält eine Schriftrolle mit dem Sündenregister des vor ihm und dem Höllenrichter erscheinenden Verstorbenen. Größere Sätze von Keramikfiguren dieser Art wurden für Tempel und Schreine gefertigt und in eigenen Hallen aufgestellt. Sie folgten den ikonographischen Vorgaben des apokryphen Sûtras über die „Zehn Höllenkönige" (Shiwang jing), wonach der Verstorbene vor den Zehn Höllenrichtern erscheinen und über seine guten und schlechten Taten Rechenschaft ablegen musste. Je nach dem Urteil der Höllenrichter blieb der Verstorbene in der Hölle, oder er konnte in einen Wiedergeburtsbereich gelangen. Figuren ebenso wie Gemälde der Zehn Höllenkönige sollten den Gläubigen als Furcht einflößende Mahnung dienen. Farbig glasierte Plastiken des buddhistischen Pantheons sind seit der Liao-Dynastie (907-1125) bekannt, zum Beispiel die berühmte Gruppe der Schüler Buddhas (Luohan) aus Yizhou, Kreis Yixian, Provinz Hebei, die in einem der nördlichen Öfen gebrannt wurden. Auch von den Öfen nahe Beijing sind glasierte Keramikfiguren von Bodhisattvas erhalten. Dank der Fortschritte bei der Herstellung von Keramikziegeln verbesserte sich im 16. Jahrhundert in der Provinz Shanxi auch die Produktion großer Figuren. Wahrscheinlich errichtete man dort neben den Ziegelöfen eigene Feuerstätten für größere Plastiken. Die Keramikfiguren wurden in Teilen modelgeformt, horizontal zusammengesetzt und mit der Hand überarbeitet, bevor man sie glasierte und bei niederer Temperatur brannte. Da sie wesentlich preisgünstiger als Bronzefiguren waren, wurden sie in großen Mengen hergestellt. Ein stehender Höllenassistent, der vermutlich aus demselben Satz wie das hier vorgestellte Stück stammt, befindet sich im British Museum, London.

Autor: Jiena Huo



     

Permalink: https://mok.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05739110
Dok-Nr.: obj 05739110

 
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